Quartiersmanagement in Berlin

Verfasst von: Katja 0 Kommentare

Problemviertel © Thomas Duchauffour - Fotolia.com

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In den letzten 20 Jahren hat sich Berlin immer wieder gewandelt. Nach dem Mauerfall wurde die Stadt gefeiert und gehypt. Viele Querdenker und Alternative kamen nach Berlin, um das Leben im wilden Osten zu genießen. Nach und nach sind Häuser restauriert worden. Es kamen Investoren, die ganze Viertel aufkauften und innerhalb von wenigen Jahren zu einem Highsociety-Pflaster machten. Die Alternativen konnten sich mit der Zeit die Mieten nicht leisten und zogen entweder ins Umland oder in Viertel, die sich noch in der Entwicklungsphase befanden. So kam es dazu, dass einige Viertel zum Sammelsurium für Menschen der Vertriebenen wurden. Viertel, in denen die Lebensbedingungen nicht optimal sind. Diesen Vierteln hat sich das Quartiersmanagement angenommen, in denen sie sich um bessere Bedingungen kümmern. Mit Projekten und Initiativen versuchen sie hier das Zusammenleben zu stärken und den Zusammenhalt in den Stadtteilen zu organisieren. Zudem versuchen sie, die Defizite von sozialer Infrastruktur zu beheben und den Menschen eine bessere Umgebung zu schaffen.

In erster Linie geht es um die Stabilisierung von Nachbarschaften und um die Entwicklung der baulichen Mittel, damit das Viertel lebenswerter werden. Das Quartiersmanagement sorgt dafür, dass die Bewohner der Viertel mehr in die Entwicklung einbezogen werden. So sollen Bewohner, die Verwaltung und die Stadtteileinrichtung besser miteinander kommunizieren. Hierfür werden Kommunikationsforen gebildet.

Zu den Aufgaben des Quartiersmanagement gehört die zentrale Organisation von Vierteln sowie die Kooperation in der Verwaltung. So hat sich das QM Empowerment ganz oben auf die Liste geschrieben. Es geht insbesondere um die Hilfe zur Selbsthilfe der Bewohner der Stadtteile. Hierfür wird dafür gesorgt, dass ein Budget zur Finanzierung und Strukturanpassung gegeben ist. Die Multikultiviertel benötigen eine besondere Beachtung zur allgemeinen Integration der Bewohner sowie die Sicherstellung von Erwerbstätigkeit. Doch das A und O der Arbeit heißt ” Bildung für alle”. 

Der Erfolg der letzten Jahre gibt dem Quartiersmanagement recht, denn das Zusammenleben und die Entwicklung der Stadtteile hat sich immer mehr verbessert. Dennoch gibt es natürlich auch imemr zuwei Seiten der Medaille, und die einzelnen Quartiersmanagements sind immer wieder in unter dem Vorwirf, eine Aufwertung ihres Quartiers auch auf Kosten der Bewohner durchdrücken zu wollen.

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