Die Fußgängerzone
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Häufig bekommen Fußgängerzonen, die sehr attraktiv liegen, eine starke Konkurrenz durch Einkaufszentren im Außenbereich von Wohnorten. Auch die Fußgängerzone selbst kann die Geschäfte in Schwierigkeiten bringen: Durch die attraktive Lage in der Fußgängerzone steigen häufig die Mietpreise. Die höheren Mieten mindern den Geschäftsgewinn. Nicht selten schließen höherpreisige Anbieter ihre Geschäfte und Qualität wird durch Ramsch ersetzt. Eine solche Entwicklung kann dazu führen, dass die Fußgängerzone auf Besucher weniger attraktiv wirkt. Eine weitere Tendenz in Fußgängerzonen kann die Verdrängung privat betriebener Geschäfte durch Filialläden sein.
Es gibt Straßen, die von ihrer Architektur und von der Angebotsbreite als Fußgängerzonen prädestiniert sind. Und es gibt Wege, die Attraktivität einer solchen Fußgängerzone für die Besucher zu erhalten: Die zahlreichen kleinen Geschäfte mit ihrem reichhaltigen Warenangebot können zum Beispiel durch ein abgestimmte städtische Einzelhandelskonzepte gegen Konkurrenz durch Großmärkte geschützt werden. Die Attraktivität solcher Fußgängerzonen kann durch weitere Konzepte bewahrt und sogar verbessert werden:

Die Fußgängerzone (schau mal einer an.com)
so zum Beispiel durch den Bau von Fahrradstationen, Hotels, Erweiterung der kulturellen Angebote. Desweiteren kann man angrenzende Straßenzüge städtebaulich aufwerten und das abwechslungsreiche Angebot in der Fußgängerzone durch die Läden in den angrenzenden Straßen sinnvoll erweitern. Auch Straßencafés und Warenangebote im Außenbereich von Geschäften können dem Straßenbild mehr Lebendigkeit verschaffen und ein angenehmes Einkaufsambiente bieten. Eine stete Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes der Fußgängerzonen und Verkaufsaktionen – wie die verkaufsoffenen Sonntage sind für Besucher eine große Attraktion. Der Verzicht auf einen kontinuierlichen Fahrzeugstrom ist unabdingbar. Denn der Autoverkehr engt ein, belästigt die Fußgänger und verhindert ein genussvolles Einkaufserlebnis.
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